Winter Cooking



Hallo zusammen,
an kalten Winter-Tagen wünscht man sich Essen, dass aufwärmt und auch das tristeste Wetter etwas freundlicher erscheinen lässt. So ein Essen verspricht das Kochbuch „Winter Cooking“ mit seinen „Seelenwärmer-Rezepten für kalte Tage“.
Die Rezepte werden hier in verschiedene Situationen unterteilt. Zwischen „Daheim vorbereitet“, „Hüttenfrühstück“, „Thermoskannen Gerichte“, „Jackentaschen Snacks“, „Gesunde Energie“, „Lange Winterabende“, „Mehl Speisen“ und „Heisse Getränke“ ist alles dabei, wofür man im Winter etwas in der Küche zubereiten kann. In jedem Kapitel ist ein kleines Inhaltsverzeichnis mit den enthaltenen Rezepten und zusätzliche Informationen zu Zutaten und verschiedenen Winteraktivitäten enthalten. So z. B. eine „Rucksackpackliste“ oder ein Textabschnitt zum „Freeriden“. Diese zusätzlichen Informationen haben mehr oder weniger etwas mit dem Kochen zu tun und nehmen aus meiner Sicht hier etwas zu viel Platz ein. Das Buch enthält viele Bilder von Landschaften und auch persönliche Bilder des Autors. Es gibt zwar zu vielen Gerichten passende Abbildungen, leider aber nicht zu allen, was mir persönlich immer wichtig ist.
Besonders gut gefallen haben mir zum Beispiel „Das Original Schweizer Birchermüsli“ (perfekte Süße und abwechslungsreiche Konsistenzen) und das „Grillhendl mit Winterlichen Gewürzen“ (aromatische Würzung, die durch die Salzzitrone etwas Überraschendes hat).
Die „Frische Erbsensuppe mit Ei und Wurst“ hat mir auch gut geschmeckt. Nur den Joghurt-Dip dazu fand ich nicht so passend, da dieser für mich (auch durch den zugefügten Zitronensaft) einen zu großen Säurekontrast darstellt. Deshalb würde ich ihn beim nächsten Mal am besten durch Schmand ersetzen.
Rezepte, die für meinen Geschmack ebenfalls zu sauer angelegt sind, ist der „Heisse Blutorangen-Fruchtpunsch“ und das „Graupenrisotto mit getrockneten Waldpilzen“. Da die Blutorangen beim Punsch bereits eine gewisse Säure mitbringen, würde ich hier den zugesetzten Limettensaft beim nächsten Mal definitiv weglassen. Ähnlich ist es beim Graupenrisotto. Auch hier würde ich den Zitronensaft weglassen, da der Weißwein bereits eine ausreichende säuerliche Note mitbringt.
Gar nicht gefallen haben mir leider die „Karottenkuchen-Bällchen“. Weniger wegen dem Aroma, sondern eher wegen der Mischung der Konsistenzen von geraspelter Karotte, pürierter Dattel, den gemahlenen Mandeln und Nüssen und den Kokosraspeln. Leider kann ich nicht direkt sagen, was ich hier verändern würde. Vielleicht würde es helfen, die Karotten zu garen, damit sie weicher werden. Ob das hilft, müsste ich aber erst noch ausprobieren.
Ich finde, dass das Kochbuch mit seinen verschiedenen Rezepten dieses heimelige Gefühl verbreitet, dass man sich an kalten Tag. Von daher: Ziel erfüllt! 😉 Nur hier und da kann man bei den Rezepten noch etwas verbessern. Vor allem bei den Angaben für die Zugabe von Citrus-Saft werde ich bei der Zubereitung der nächsten Gerichte achten. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten. Weitere Rezepte, die mich in diesem Kochbuch noch interessieren sind u. a.: die „Tagliatelle mit Räucherlachs“ und die „Spinatspätzle mit Röstzwiebeln“.
Bis zum nächsten Mal,
Eure Ella
Infos zum Buch:
Autoren: Markus Sämmer
Verlag: DK Dorling Kindersley
ISBN: 978-3-8310-3893-0
